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Russland 2007

Mare Baltikum 2007-08-11 – Die estnische Hauptstadt Tallinn und der Lahemaa-Nationalpark

Nach einem ausgezeichneten Frühstück in dieser angenehmen Atmosphäre machen wir einen morgendlichen Spaziergang durch die alte Hansestadt. Beschaulich geht es hier zu, die Stimmung überträgt sich auf uns, nur Frank ringt mit sich, er muss hier aus persönlichen Gründen die Reise abbrechen, um schnell nach Hause zurückzukehren.In nordwestlicher Richtung erreichen wir Haapsalu. Die Stadt an der estnischen Westküste wird wegen zahlreicher Wasserläufe auch „Venedig an der Ostsee“ genannt. Bekannt wurde Haapsalu auch als Kurort durch eine HeilschlammTherapie. Hier sollte dann auch die russische Zarenfamilie kuren, denn am Ende des 19. Jahrhunderts gehörte Estland zum russischen reich. Dafür wurde eigens ein Bahnhof gebaut, um die Zarenfamilie würdig zu empfangen. Doch dann kam die Revolution von 1905, sodass die Herrscher den fertigen Bau nie zu sehen bekamen. Der so genannte Zarenbahnhof dient heute als technisches Denkmal und als Museum, weil die Eisenbahnlinie nach Haapsalu vor über zehn Jahren eingestellt wurde. Beeindruckend der mit 214 Metern am längsten überdachte Bahnsteig in ganz Europa. Knapp zwei Stunden später erreichen wir bei über 30° C die estnische Hauptstadt Tallinn, stellen die Motorräder sicher ab, ziehen uns um und machen einen ausgiebigen Rundgang durch die Altstadt und den Burgberg.Anschließend verlassen wir die estnische Hauptstadt ostwärts und erreichen auf der St. Petersburger Chaussee den Lahemaa-Nationalpark und wenig später das Herrenhaus von Kohala, unsere Unterkunft für die nächsten beiden Nächte.Mika und sein Team erwartet uns schon. Am nächsten Morgen nutzen wir die vielfältigen Möglichkeiten: Fahrradfahren, ein Ausritt auf Islandpferden, und eine Rundtour über Kunda zur Burg von Toolse und durch den Lahemaa-Nationalpark mit einem Besuch des Herrensitzes von Palmse und einem erfrischenden Bad im Finnischen Meerbusen.

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